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Ich weiß ja nicht, welches Material Du verwendet hast, aber das +-45°-Gelege, das wir im Einsatz hatten war wirklich gut, zwar nicht toll drapierbar, aber ging um die eta-Nase (R10) problemlos herum...
Wer weiß wie alt das Zeug schon war (Schlichte ausgehärtet...)? Tipp: Wickel Frischhaltefolie drumherum... Gruß Tobias |
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Zitat:
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Wie wäre es, wenn Du die biaxiale Lage auf einem dünnen Glas ( 49 - 80g) als Träger vortränkst und dann gemeinsam auf das Rohr wickelst.
Evtl. auch trocken mit Sprühkleber vorher zusammenfügen. Ich hatte persönlich auch noch nie das Problem der schlechten Drapierfähigkeit - wohl aber ein "Ausfransen" der Filamente, da die gespreizten Fasern nur mit einem "mickrigen" thermoplastischen Haltefaden versehen sind. Ein gewisser Mindestradius sollte schon vorhanden sein, aber für eine Sattelstütze oder ähnliches dürfte das kein Thema sein.
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Gruesse Gideon |
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naja, also ausfransen hatte ich überhaupt nicht. ich habe auch die 0°-UD-schichten die noch drauf kommen sollten drauflaminiert, aber auch das hat nicht wirklich viel gebracht. die idee das ganze erstmal trocken zu fixieren und dann zu laminieren ist aber gar nicht mal so schlecht, nur ist diese lage ja als mittellage vorgesehen, aber zur not kann ich in das rohr immer noch die innere 0°-lage "reinschlauchblasen". wie schauts mit der tränkung aus, L20/eph161, das ist mit 420g ja schon recht dick, gestern habe ich von beiden seiten getränkt, wobei ich von der zweiten seite nicht mehr so viel harz gebraucht habe. soll ich einfach mal ordentlich harzüberschuss von der oberseite draufpacken und erwärmen, oder von unten einharzen und an den stellen wo es fixiert werden soll trocken lassen?
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Zitat:
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Gruesse Gideon |
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Mal was ganz grundsätzliches: Die Multiaxialgelege, ala 160g/m2 auf Thermogitter, haben alle ein Problem: Die können fast beliebig viel Harz aufnehmen und sehen immernoch trocken aus!
Das Problem bei diesem Zeug ist halt, das die eine Lage nicht die andere unten hält, und somit fast nie ein Sättigungszustand erreicht wird... Wir haben solche Gelege auf M46j anfertigen lassen, um die Schale der ETA-Flügel torsionssteif zu bekommen. Ich bin sicher kein schlechter Harzer, aber ich mußte es erst mal lernen, mit diesem Materiel richtig zu harzen. Aber ich teile meine Erfahrung gerne mal mit: Die beste Möglichkeit, dieses Material zu tränken geht wie folgt:
Ich hoffe das war ausreichend genau beschrieben - wenn nicht: Fragen!!! Gruß Tobias (der schon viele 100qm Gelege verharzt hat...) |
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...achso, das Vorlaminieren geht natürlich genauso!
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