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  #1 (permalink)  
Alt 20.06.2007, 17:26
Mr.Hyde Mr.Hyde ist offline
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Herrje, muss gerade mal meinem Ärger Luft machen... Das Zeug ist ja dermaßen steif, auch getränkt, absolut unmöglich das um einen 40mm-Kern zu wickeln einlagig, biegt sich sofort wieder auf, oder rutscht zurück, aboslut nur für halbwegs flächige Sachen und Riesen-Radien zu gebrauchen... Nicht dass noch jemand auf die Idee kommt sich damit viel Arbeit und 125g-UD-Verschnitt zu sparen, funktioniert nicht. Oder gibts irgendwelche geheimen Tricks um das Zeug zu bändigen?
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  #2 (permalink)  
Alt 20.06.2007, 19:51
Fibricus Fibricus ist offline
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Ich weiß ja nicht, welches Material Du verwendet hast, aber das +-45°-Gelege, das wir im Einsatz hatten war wirklich gut, zwar nicht toll drapierbar, aber ging um die eta-Nase (R10) problemlos herum...

Wer weiß wie alt das Zeug schon war (Schlichte ausgehärtet...)?

Tipp: Wickel Frischhaltefolie drumherum...

Gruß

Tobias
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  #3 (permalink)  
Alt 21.06.2007, 03:24
Mr.Hyde Mr.Hyde ist offline
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Zitat:
Zitat von Fibricus Beitrag anzeigen
Ich weiß ja nicht, welches Material Du verwendet hast, aber das +-45°-Gelege, das wir im Einsatz hatten war wirklich gut, zwar nicht toll drapierbar, aber ging um die eta-Nase (R10) problemlos herum...

Wer weiß wie alt das Zeug schon war (Schlichte ausgehärtet...)?

Tipp: Wickel Frischhaltefolie drumherum...

Gruß

Tobias
hallo tobias! mit folie wäre das ganze wohl gegangen, mit mühe und not, aber es war eben nur eine lage, mit etwas überlappung natürlich, und darum sollte noch 0°-UD, und das ganze sollte noch in ein rohr zum schlauchblasen versenkt werden, aber das gelege hat sich so weit aufgedrückt immer wieder, dass man es gar nicht eng genug an den kern bekommen hat um es in das rohr zu versenken. absolut unmöglich. frischhaltefolie wie gesagt ist auch nicht gewesen, weil es eben zwischen 0°-lagen muss (wg. der oberfläche und dem symmetrischen laminataufbau)
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  #4 (permalink)  
Alt 21.06.2007, 08:40
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Gideon Gideon ist offline
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Wie wäre es, wenn Du die biaxiale Lage auf einem dünnen Glas ( 49 - 80g) als Träger vortränkst und dann gemeinsam auf das Rohr wickelst.
Evtl. auch trocken mit Sprühkleber vorher zusammenfügen.

Ich hatte persönlich auch noch nie das Problem der schlechten Drapierfähigkeit - wohl aber ein "Ausfransen" der Filamente, da die gespreizten Fasern nur mit einem "mickrigen" thermoplastischen Haltefaden versehen sind.

Ein gewisser Mindestradius sollte schon vorhanden sein, aber für eine Sattelstütze oder ähnliches dürfte das kein Thema sein.
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Gruesse
Gideon
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  #5 (permalink)  
Alt 21.06.2007, 12:16
Mr.Hyde Mr.Hyde ist offline
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naja, also ausfransen hatte ich überhaupt nicht. ich habe auch die 0°-UD-schichten die noch drauf kommen sollten drauflaminiert, aber auch das hat nicht wirklich viel gebracht. die idee das ganze erstmal trocken zu fixieren und dann zu laminieren ist aber gar nicht mal so schlecht, nur ist diese lage ja als mittellage vorgesehen, aber zur not kann ich in das rohr immer noch die innere 0°-lage "reinschlauchblasen". wie schauts mit der tränkung aus, L20/eph161, das ist mit 420g ja schon recht dick, gestern habe ich von beiden seiten getränkt, wobei ich von der zweiten seite nicht mehr so viel harz gebraucht habe. soll ich einfach mal ordentlich harzüberschuss von der oberseite draufpacken und erwärmen, oder von unten einharzen und an den stellen wo es fixiert werden soll trocken lassen?
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  #6 (permalink)  
Alt 21.06.2007, 13:12
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Ich ging vom 160er Biax aus - das 420er lässt sich meines Erachtens nach sehr gut drapieren - sehr gut zum Formenbau geeignet.
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Gruesse
Gideon
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  #7 (permalink)  
Alt 21.06.2007, 13:14
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Zitat:
Zitat von Mr.Hyde Beitrag anzeigen
wie schauts mit der tränkung aus, L20/eph161, das ist mit 420g ja schon recht dick, gestern habe ich von beiden seiten getränkt, wobei ich von der zweiten seite nicht mehr so viel harz gebraucht habe. soll ich einfach mal ordentlich harzüberschuss von der oberseite draufpacken und erwärmen, oder von unten einharzen und an den stellen wo es fixiert werden soll trocken lassen?
Die Durchtränkung scheint mir auch nicht das Problem zu sein - evtl. kann auf einer Folie vorgetränkt werden.
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Gruesse
Gideon
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  #8 (permalink)  
Alt 21.06.2007, 13:27
Mr.Hyde Mr.Hyde ist offline
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naja, ich gehe gleich mal laminieren, mal schauen wie das klappt mit verkleben oder so. ist halt auf einem butyl-schlauch, da weiß ich noch nicht so recht ob die verklebung hält. ich probier einfach mal rum...
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  #9 (permalink)  
Alt 21.06.2007, 21:13
Fibricus Fibricus ist offline
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Mal was ganz grundsätzliches: Die Multiaxialgelege, ala 160g/m2 auf Thermogitter, haben alle ein Problem: Die können fast beliebig viel Harz aufnehmen und sehen immernoch trocken aus!

Das Problem bei diesem Zeug ist halt, das die eine Lage nicht die andere unten hält, und somit fast nie ein Sättigungszustand erreicht wird...

Wir haben solche Gelege auf M46j anfertigen lassen, um die Schale der ETA-Flügel torsionssteif zu bekommen. Ich bin sicher kein schlechter Harzer, aber ich mußte es erst mal lernen, mit diesem Materiel richtig zu harzen.

Aber ich teile meine Erfahrung gerne mal mit:

Die beste Möglichkeit, dieses Material zu tränken geht wie folgt:
  • Gewebegewicht pro Lage ermitteln
  • gleiche Menge Harz auf der Form gleichmäßig verteilen
  • Gelege mit Schutzfolie auf die Form legen (Gelege natürlich nach unten... )
  • mit trockener Walze AUF DER FOLIE solange mit mittleren bis hohem Druck walzen, bis das Harz die Schutzfolie erreicht. Da diese meistens rot ist, kann man diesen Zustand sehr gut erkennen
  • Folie herunternehmen
  • mit der feuchten Walze das durchgequollene Harz verteilen
  • nächste Lage...

Ich hoffe das war ausreichend genau beschrieben - wenn nicht: Fragen!!!

Gruß

Tobias (der schon viele 100qm Gelege verharzt hat...)
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  #10 (permalink)  
Alt 21.06.2007, 21:14
Fibricus Fibricus ist offline
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...achso, das Vorlaminieren geht natürlich genauso!
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