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hat jemand von euch Erfahrung in diesem Bereich? Mein Problem ist, dass ich an den Punkten wo ich Strom (220V / 1000 W) an die Matte anlege wesentlich höhere Temperaturen bekomme als am Rest der Matte. Die Matte hat ca. eine Dimenson von 24 x 200 cm und die Stromeinbringung erfolgt jeweils mit Kupferschienen an den Schmalseiten. Der Temperaturunterschied 3-4 cm neben dem CU ist ca. 140°C zu 90°C im übrigen Bereich der Matte. Als Kohlefasermatte wurde eine leinengewebte Faser mit 160 g/m² verwendet.
Wer das Problem löst (erster), bekommt gg. Materialpreis + Versandkosten einen Reifenwärmer für ein Motorrad (vo u. hinten) von mir zugesandt. Dafür brauch ich nämlich die Matte. Ein weiteres Problem ist, dass die Stromaufnahme noch zu hoch ist. Ähnliche Heizmatten benötigen nur 300 - 500 W. Ich denke aber, dass dieses Problem durch herausnehmen einzelner Kohlefaserfäden zu lösen ist. danke Christoph |
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Hallo chrweigl
wenn am Anschluss der Kohlefaser zu den Kupferelementen zu hohe Temperaturen auftreten, kann das eigentlich nur aufgrund eines zu hohen Übergangswiderstandes sein. Es ist ja nun mal wirklich ein Problem, die Kohlefaser an die Kupferschiene elektrisch anzuschließen. Eine Möglichkeit, die wirklich gut funktioniert ist folgende: Jeweils 4-5 einzelne Fasern werden zusammen durch eine Aderendhülse geschoben und mit einer Kombizange verquetscht. Die Aderendhülse kann dann an die Kupferschiene angelötet werden. Aderendhülsen gab es mal als Spezial-Zubehör zum Heizgewebe bei R&G, ich hab´s jetzt aber nicht mehr in der preisliste gefunden. Falls dort nicht mehr lieferbar, einfach mal im guten Elektrofachhandel nachfragen (ich habe sogar schon mal so´n Tütchen in der Elektroabteilung des "Praktiker" gesehen. Wir haben mal so beheizbare Formen gebaut - das hat prima geklappt - bis wir dann zu hohe Temperaturen gefahren sind und sich die Form dann zuerst verzogen hat und anschließend innerlich verkokelt ist. Im Prinzip funktioniert das mit der Kohlefaserheizung aber prima - man muss eben nur für seinen jeweiligen Anwendungsfall mit den Verschaltungswiderständen und den Flächenheizleistungen experimentieren. Vor allen Dingen zu Beginn langsam anheizen. Temperaturbeständige Harze (z.B. Martens EP) sind hier ebenfalls eindeutig im Vorteil, wenn man denn in der Lage ist, diese Systeme fachgerecht zu verarbeiten und zu tempern. Viel Erfolg - falls das Problem gelöst ist nehme ich das Angebot gerne an! Gruß Hörbi |
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Die Heizleistung läßt sich egal für welche Widerstandsheizung auch immer am leichtesten durch Pulsweitenmodulation des Heizstromes anpassen. Vorteil dabei ist zu einen die sehr genaue und feinfühlige Einstellung (Reifen je nach Außentemperatur 1,2 oder mehr Stufen) und trotz großer Heizfläche gleichmäßige Temperaturverteilung. Wenn man Heizfäden "zieht" ist man lange nicht so flexibel.
Tipp: Einfach einen Reglerbausatz von einem Elektronikversender kaufen und die Endstufe entsprechend mit Mosfet-Transistoren verstärken. Ich heize so z.B. Glühkerzen für 3V 30A an 12V Betriebsspannung problemlos von warm bis hellrot oder hänge E-Motoren mit 1PS Abgabeleistung für Motorwinden dran. Es sollte also auch für Heizdecken funktionieren. |
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Matten oder Flächen überhaupt sind nicht so ideal zum Heizen, da doch die Stromdichte über die Fläche sehr ungleich ist.Besser sind einzelne Fasern oder Carbonband, irgendwie gleichmässig verlegt, ohne Kurzschluss. Die Stellen, an denen das Carbonmaterial angeklemmt wird, sollten dann ausserhalb sein, für eine gleichmässige Heizung sind sie eher nicht zu gebrauchen.Ist Zwar etwas Energieverschwendung ,heizt aber noch die Werkstatt.
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Kunststoffteile laminieren - sehr aufwendig - hilft mir evtl. ne Vakuumpumpe?
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