|
|||
|
Hallo,
hab wie schon oben beschrieben habe ich ganz kleine Luftblasen im Bauteil. Vorgehensweise war so: Handlaminat in Negativform: - UP-Vorgelat verdünnt und dünn aufgetragen - Harz L + EPH161 angerührt und ein wenig stehen lassen (da tritt glaub ich schon das Problem auf, es gehen nicht alle Luftblasen raus kleine Luftblasen noch im Harz vorhanden ca 0,1mm Blasen) - dann Harz satt in die Form gestrichen kann so oft wie ich will durchs Harz durchstreichen die Blasen bleiben - 245g Kohlegewebe trocken an der tiefsten Stelle vorsichtig eingelegt und mit trockenem Pinsel durchgetränkt. - noch eine Lage 280er Glase und eine Lage Abrissgewebe dahinter Kann ich die winzigen Luftblasen nur durch esikkatieren in den Griff bekommen, oder mach ich etwas beim Laminieren falsch? Wenn man das Teil anschleift sieht man die Blasen deutlich, sobald es aber mit Klarlack lackiert wurde "verschwinden" sie fast. Nur bei genauer Betrachtung kann man sie sehen, stört mich aber trotzdem. Wie würde das essikkatieren funktionieren, hab bei der Suche noch nicht so richtige was gefunden. Harz sollte ja "atmen" anfangen, aber bei ein paar Leuten macht es das nicht, woran kann das Liegen? hab folgende Pumpe von r&g Vakuumpumpe P1-N, taugt die was zum essikattieren? anbei mal ein paar Bilder zur Veranschaulichung. Gruß, Mario |
|
|||
|
Hallo Mario,
ein Bauteil kommt mir sehr bekannt vor !!!!!! Deine Vorgehensweise ist im Prinzip richtig. Angerührtes Harz mit Luftblasen - Harz könnte zu kalt sein, deshalb zu dick. Hier hilft erwärmen auf ca. 30 °. Verkürzte Topfzeit beachten. Oder die Luftblasen mittels Vakuum evakuieren. Dabei aber nur kleine Mengen evakuieren, weil das Harz aufschäumt. Viel Erfolg wünscht Dir Peter |
|
|||
|
Aua!!!
Entlüftungsroller bei Kohle - das arme Gewebe! Diese Entlüftungsroller sind für Wirrfasermatten gedacht und fürs Faserspritzen, aber nicht fürs Handlaminieren! Ein bischen angedicktes, schwarzes Harz (Aerosil) als erstes in die Form, und dann einfach sorgsam arbeiten. Übung macht dem Meister!!! Gruß Tobias |
|
|||
|
ich mach das immer so, das ich den ersten harzauftrag in der form mit nem heißluftfön auf kleinster stufe "auslüfte". das harz wird warm, und die luftblasen verschwinden wie von geisterhand.
ergebnis könnte dann in etwa so aussehen: ImageShack - Geändert von Lazabär (23.01.2010 um 13:31 Uhr). |
|
|||
|
Zitat:
Hab das Harz auf ca 30 - 40° vorgewärmt, war dann etwas besser, aber noch immer nicht ganz weg. Werd die Form auch mal aufwärmen und mit dem Heissluftfön über das Harz gehen. wie viel Grad ist bei dir die erste Stufe? ca 50°? Zitat:
ist dies dann trotzdem durchsichtig, also schwarz transparent? Kann ich mein Problem in den Griff bekommen wenn ich das Harz vorher essikkatiere, oder ist es einfach nur Übung? Irgendwie funktioniert das mit meinen Beiträgen nicht so recht. Gruß, Mario |
|
||||
|
Zitat:
Im Exsikkator wird das Harz evakuiert, was nicht anders heißt, als dass das Harz mit entsprechendem Unterdruck beaufschlagt wird Nimm Tobias´ Ratschläge bitte ernst, er weiß, was er tut
__________________
Gruesse Gideon |
|
|||
|
genau kann ich dir das nicht sagen, aber wenn man im abstand von ca. 30 cm die hand davor hält, ist es angenehm heiß
musst halt immer in bewegung bleiben, und nicht auf einer stelle stehen bleiben... du hälst vielleicht 4 sec drauf, dann siehst du, wie die blasen verschwinden.... da ich das harz leider nicht ins vakuum kriege, und beim verrühren sich wohl oder übel bläschen bilden, komme ich mit dieser methode ganz gut zurecht... |
|
|||
|
Zitat:
Also: erst eine Schicht angedicktes, leicht schwarzes Harz in die Form, dann flüssiges Harz drauf, aber ohne das Aerosil-Harz zu entfernen, dann die Kohle auflegen und mit einen TROCKENEN Pinsel druchstupfen - aber immer vorsichtig und sorgsam... Und wie gesagt: Übung macht den Meister. Nicht ohne Grund ist das ein Ausbildungsberuf mit 3 langen Lehrjahren! Gruß Tobias (der auch ausbildet) |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:52 Uhr.

















Service




Impressum




Linear-Darstellung
