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Hallo,
ich habe vor, meinen Motorradtank (Stahl) mit Kohlefaser zu laminieren. Was haltet ihr von dieser Vorgehensweise: 1. Tank mit 80er Schleifpapier vorschleifen 2. Schwarz matt lackieren 3. zugeschnittene Kohle mit Gießharz tränken und um den Tank legen 4. aushärten lassen 5. soweit mit Gießharz streichen, bis eine ordentlich dicke Schicht drauf ist 6. bis 2000er nass schleifen und polieren Gießharz will ich aus dem Grund verwenden, da es UV-beständig, schlagfest, kratzfest und vorallem hart wird. Wäre das möglich/ Alltagstauglich? Oder habt ihr Verbesserungsvorschläge? Wie würdet ihr vorgehen? MfG, Bengel |
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Ich baue schon jahrelang Carbonteile, nur die sind nicht für den alltäglichen Gebrauch, somit ist die UV-Beständigkeit nicht so wichtig.
Was meinst du mit Kunststoff? Der Tank soll nur überlaminiert werden, nicht komplett aus Kohle... Wenn ich ihn bei mir ins Zimmer stellen würde, dann würde ich einfach EP-Harz L + Härter L nehmen und dann mit Gelcoat ummanteln und anschließend auf Hochglan schleifen und Polieren. Da kann mir keiner was vormachen, man bekommen eine 100 prozentige Oberfläche hin. Da der Tank nicht zu Hause rumstehen soll, sondern Draußen bewegt wird, wo er äußeren Einflüssen unterliegt, gehe ich davon aus, dass ein anderes Harz benutzt werden soll. Wenn du meine Vorgehensweise so nicht für richtig hälst, dann korrigier sie bitte. |
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Leute,
sinnlos oder nicht, ich wills der Optik wegen. Zudem darf ich einen Vollkohletank nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewegen. Eintragen lässt sich sowas nicht! Könnt ihr mir nicht einfach sagen, welches Harz ich für so eine Aktion benutzen sollte? Und wie ich das Finish machen sollte? MfG, Bengel |
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Hallo Bengel,
Deine jahrelangen Erfahrungen auf dem Gebiet der FVW hast Du wahrscheinlich beim Herstellen von sehr einfachen Teilen gesammelt. Sonst wärest Du nicht mit dem Vorhaben, einen Tank überzulaminieren, hier im Forum aufgetreten. 3. zugeschnittene Kohle mit Gießharz tränken und um den Tank legen Wenn Du so vorgehst, wird der Versuch, das getränkte Gewebe auf den Tank zu legen, nach 2 min beendet sein und das Gewebe liegt in der Tonne. Deshalb auch der Hinweis von Lazzabär. Mit Kunststoff meint er Harz und Gewebe. Was das Problem der UV-Beständigkeit angeht, kann ich Dir auch nicht ganz folgen. Bei Kohle ist es vollkommen egal, ob UP, EP, Vorgelat, Gelcoat oder 2-K-Lack den Abschluß bilden. Anders ist es bei Sichtlagen mit Aramid. Da ist die UV-beständige Abschlußschicht wichtig, weil sich das schöne Gelb in hässliches Braun verändert. Ich gehe bei der Tankbeschichtung wie folgt vor: - Tank anschleifen, lackieren, mit 350er leicht anschleifen - Aufnahme für Tank bauen, damit alle Stellen beim laminieren des Tanks gut sichtbar erreicht werden - Schablone aus gut drapierbarem Stoff mit reichlich Überstand anfertigen - nach Schablone Kohlegewebe und Abrißgewebe zuschneiden - Kohlegewebe trocken auflegen, vorsichtig mit dem Händen zum Anlegen an alle Konturen bringen - unnötige Überstände beschneiden - Harz etwas verdünnen und mit Lammfellroller am Tankverschluß beginnend kreisförmig von oben nach unten vorsichtig tränken - Verstiefungen immer vorrangig tränken - wenn das Gewebe überall gut anliegt, mit Harz unverdünnt satt nachrollen - Abrißgewebe vorsichtig auflegen und wie das Kohlegewebe leicht andrücken - solange ausrollen, bis das kleinste weiße Pünktchen verschwunden ist. Notfalls dazu auch nochmal Harz auftragen - Härten lassen - Abrißgewebe entfernen, schleifen von 350-1200 - entweder mit Spritzpistole Harz- oder Lackauftrag - schleifen mit 1200, polieren Gruß von Peter Geändert von Peter Olbertz (11.02.2010 um 10:55 Uhr). |
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Danke für die Antwort!
Bist du dir sicher, das du nach dem abziehen des Abrißgewebes soviel schleifen kannst, ohne durch zu schleifen? Die Harzschicht wäre dann noch ziemlich dünn, meiner Erfahrung nach. Aber so hört sich das schon ziemlich gut an, so werde ich den Tank wahrscheinlich machen. |
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HI
Mich würde interesieren welches Abreisgewebe sich so gut trapieren läst das man es über einen Tank legen kann. Gruß Thorsten |
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