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Ich wollte mal den hinteren Krümmerschutz einer BMW 450 Enduro aus Carbon bauen.
Dazu habe ich eine zweiteilige Form vom Original abgenommen und leicht modizifiert. Das dumme dabei war, daß ich die Originaldicke des Teils quasi übernehmen mußte. Nach Berechnung der Lagenzahl wurde das Teil laminiert und verpresst. Das Ergebnis war ein fast fehlerloses Teil. Allerdings war es mit mit 155 g einfach zu schwer. Deshalb hab ich es mit einer 3 mm-Wabe versucht. 2 Lagen wurden laminiert, dann kam die Wabe drauf und es wurde Vakuum angelegt. Nach der Härtung schien sich die Wabe gut um die Anschraubtöpfchen herumgelegt zu haben. Dann kamen die beiden Decklagen drauf und ab in den Vakuumsack. Das Ergebnis war sehr mangelhaft - viele Fehlstellen auf der Sichtseite. Die Rückseite war in Ordnung. Das positive war, daß sich das Gewicht von 155 g auf 74 g verringert hatte. Ich schreibe das eigentlich nur, weil einige Leute immer meinen, daß Vakuum ein Allheilmittel ist. Im Bild 1 das Pressteil, im Bild 2 das Vakuumteil. Gruß von Peter |
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Vakuum ist genauso wie Pressen ein super Verfahren, man kann mit beiden sehr, sehr gute Bauteile machen. Kommt halt aufs Bauteil an, und darauf, ob man alles richtig macht oder nicht.
Normalerweise kritisiere ich den Peter ja nicht, weil er es einfach drauf hat, aber hier muss ich auch sagen, das lag nicht nur am Vakuum, das hätte man auch mit Vakuum schöner hinbekommen, wenn alles passt |
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@ mfs/Julian
es stimmt, allzuviel mache ich nicht mit Vakuum. Aber was soll ich anders machen als: - 2 Lagen 204 ordentlich getränkt und drapiert - Wabe möglichst genau zugeschnitten - Vakuum langsam aufgebaut - Folie an den richtigen Stellen in Falten gelegt - Druckkontrolle mit den Fingern, ob alles in Radien und Ecken anliegt und nirgendwo Spannung auf der Folie entsteht ? Das es besser geht, als das Bild zeigt, ist klar, aber ein paar Hinweise zu Problematik hätte ich auch gerne entgegengenommen. Gruß von Peter |
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- Folie an den richtigen Stellen in Falten gelegt
- Druckkontrolle mit den Fingern, ob alles in Radien und Ecken anliegt und nirgendwo Spannung auf der Folie entsteht ? hast du eben nicht richtig gemacht. zb. um den löchern da würde ein kleiner schnitt mit der schere ärger ersparen. 1. sieht man den schnitt nicht weil ja eine schraube reinkommt. 2. kommt es wegen den schnitt nicht um das loch zu häßlichen material verzerungen. in deinen fall war an den fehlstellen das material nie an der form angelegen. |
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hoi peter ,
ich würde sagen du hast eine zu starke Vakuumfolie genommen und zu wenig falten gemacht an den wichtigen stellen, bei solche Produkte mit viel verspringungen im Produkt solltest du ne weiche Vakuumfolie nehmen die sich besser anpasst und mehr falten legen in den ecken usw.das ist zu sehen an den kanten. gruss frank |
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Zumindest was die Stellen angeht, wo die Fehlstellen an den Rändern sind: Weicheren Vakuumsack nehmen (große Gefrierbeutel z.B. sind super), und dort ganz besonders gut darauf achten, dass das Gewebe anliegt. Während dem Druckaufbau schon immer mit den Fingern oder dergleichen wirklich fest an den Kanten langfahren und das Gewebe in die Radien drücken.
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also ehrlich gesagt peter,
nehme lieber richtige Vakuumfolie und kein Gefrierbeutel bevor du wieder ein Produkt versaust, eine richtige Investition lohnt sich immer und erspart viel zeit und ärger,gute vakuumfolie kannst du auch mehrmals benutzen also großzügig zuschneiden. gruss frank |
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