Bau einer Pressvorrichtung für Rechteckprofile: Unterschied zwischen den Versionen

Aus R&G Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 13: Zeile 13:
  
 
Zum Aufbau der Vorrichtung:
 
Zum Aufbau der Vorrichtung:
 +
 +
{| align="left" cellspacing="0" cellpadding="5" border="1" style="width: 500px"
 +
|-
 +
| [[File:Pressvorrichtung 1.jpg|left|x282px|alt=null]]
 +
| <br/>
 +
|-
 +
| [[File:Pressvorrichtung 2.jpg|left|400px|alt=Pressvorrichtung 2.jpg]]
 +
| <br/>
 +
|-
 +
| [[File:Pressvorrichtung 3.jpg|left|400px|alt=Pressvorrichtung 3.jpg]]
 +
| <br/>
 +
|-
 +
|
 +
[[File:Pressvorrichtung 4.jpg|left|x256px|alt=Pressvorrichtung 4.jpg]]
 +
 +
| <br/>
 +
|-
 +
|
 +
[[File:Pressvorrichtung 5.jpg|left|400px|alt=Pressvorrichtung 5.jpg]]
 +
 +
| <br/>
 +
|-
 +
|
 +
[[File:Pressvorrichtung 6.jpg|left|400px|alt=Pressvorrichtung 6.jpg]]<br/>
 +
 +
| <br/>
 +
|-
 +
|
 +
[[File:Pressvorrichtung 7.jpg|left|400px|alt=Pressvorrichtung 7.jpg]]
 +
 +
| <br/>
 +
|}
  
 
<br/>Bild 1 zeigt erst einmal den prinzipiellen Aufbau. Hier sind Unter- und Oberteil getrennt, die getränkten Rowingstränge können eingelegt werden.
 
<br/>Bild 1 zeigt erst einmal den prinzipiellen Aufbau. Hier sind Unter- und Oberteil getrennt, die getränkten Rowingstränge können eingelegt werden.
  
[[File:Pressvorrichtung 1.jpg|left|374x282px|null]]<br/>Bild 1
+
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
 
 +
<br/>Bild 1
  
 
<br/>Bild 2 zeigt die Pressvorrichtung im geschlossenen Zustand (ohne Roving). Zwischen den Seitenplatten, von denen zwei Stück benötigt werden, und der oberen Grundplatte ist eine (graue) Beilage zu erkennen, die die Profilhöhe beim Pressen definiert (in unserem Beispiel 13 mm).
 
<br/>Bild 2 zeigt die Pressvorrichtung im geschlossenen Zustand (ohne Roving). Zwischen den Seitenplatten, von denen zwei Stück benötigt werden, und der oberen Grundplatte ist eine (graue) Beilage zu erkennen, die die Profilhöhe beim Pressen definiert (in unserem Beispiel 13 mm).
  
 +
<br/>
  
 
+
<br/>Bild 2
[[File:Pressvorrichtung 2.jpg|left|400px]]<br/>Bild 2
 
  
 
<br/>Bild 3 soll den Zustand der Vorrichtung nach dem Einlegen der getränkten Rowingstreifen, jedoch vor dem Verpressen zeigen.
 
<br/>Bild 3 soll den Zustand der Vorrichtung nach dem Einlegen der getränkten Rowingstreifen, jedoch vor dem Verpressen zeigen.
  
[[File:Pressvorrichtung 3.jpg|left|400px]]<br/>Bild 3
+
<br/>Bild 3
  
 
<br/>Einzelteilzeichnungen für den Nachbau (nicht maßstäblich):
 
<br/>Einzelteilzeichnungen für den Nachbau (nicht maßstäblich):
  
 
<br/>Grundplatte-unten (1x)
 
<br/>Grundplatte-unten (1x)
 
[[File:Pressvorrichtung 4.jpg|left|400x256px]]
 
  
 
<br/>Grundplatte-oben (1x)
 
<br/>Grundplatte-oben (1x)
  
[[File:Pressvorrichtung 5.jpg|left|400px]]
+
<br/>Seitenplatte (2x)
  
<br/>Seitenplatte (2x)
 
  
[[File:Pressvorrichtung 6.jpg|left|400px]]
 
  
 
<br/>Pressplatte (1x)
 
<br/>Pressplatte (1x)
 
[[File:Pressvorrichtung 7.jpg|left|400px]]
 
  
 
<br/>Alle Teile bestehen aus einer 10 mm starken Polypropylen-Platte. Bestellt man eine Platte, deren eine Kantenlänge der späteren Länge der Form entspricht, müssen „nur“ die entsprechenden Streifen mittels eine Anschlages auf dem Sägetisch zugeschnitten werden. Anschließend werden die Löcher entsprechend der Zeichnungen gebohrt und die Einzelteile mittels Blechtreibschrauben verbunden.
 
<br/>Alle Teile bestehen aus einer 10 mm starken Polypropylen-Platte. Bestellt man eine Platte, deren eine Kantenlänge der späteren Länge der Form entspricht, müssen „nur“ die entsprechenden Streifen mittels eine Anschlages auf dem Sägetisch zugeschnitten werden. Anschließend werden die Löcher entsprechend der Zeichnungen gebohrt und die Einzelteile mittels Blechtreibschrauben verbunden.

Version vom 17. Juni 2015, 10:11 Uhr

In Vorbereitung Juni 2015



Pressvorrichtung - Rechteckprofile mit der Breite von 10 mm


Die vorgestellte Pressvorrichtung wurde so konzipiert, dass sie mit herkömmlichen Werkzeugen einer Heimwerkerwerkstatt realisierbar ist. Als Werkzeuge werden nur eine präzise Kreissäge mit Anschlag und Hartmetallsägeblatt, eine Ständerbohrmaschine (ggf. auch Handbohrmaschine), Bohrer und ein Kreuzschlitzschraubendreher (bzw. Akkuschrauber) benötigt. Die Durchmesser der Bohrer richten sich nach den verwendeten Blechtreibschrauben. Im vorliegenden Beispiel wurden Senkkopf-Blechtreibschrauben mit einem Durchmesser von 4 mm verwendet. Die Länge aller Platten und die Anzahl der Bohrungen in Längsrichtung der „Grundplatte“ und der „Grundplatte-oben“ kann persönlichen Bedürfnissen angepasst und ggf. reduziert oder erweitert werden. Als Material für die Platten der Vorrichtung wird Polypropylen (PP) verwendet, da dieses Material hervorragende, gegenüber Harzen und Klebstoffen selbsttrennende, Eigenschaften aufweist. Da es bis 110° C temperaturstabil ist, kann es auch einer Erwärmung des Presslings durch die exotherme Reaktion während des Härtevorgangs widerstehen.


Da es Anbieter für das genannte Material gibt, die sog. „Sägeware“, also Zuschnitte verkaufen, liegt der Gesamtpreis für die Vorrichtung unter 50,- €.

Zum Aufbau der Vorrichtung:

null

Pressvorrichtung 2.jpg

Pressvorrichtung 3.jpg

Pressvorrichtung 4.jpg

Pressvorrichtung 5.jpg

Pressvorrichtung 6.jpg


Pressvorrichtung 7.jpg


Bild 1 zeigt erst einmal den prinzipiellen Aufbau. Hier sind Unter- und Oberteil getrennt, die getränkten Rowingstränge können eingelegt werden.









Bild 1


Bild 2 zeigt die Pressvorrichtung im geschlossenen Zustand (ohne Roving). Zwischen den Seitenplatten, von denen zwei Stück benötigt werden, und der oberen Grundplatte ist eine (graue) Beilage zu erkennen, die die Profilhöhe beim Pressen definiert (in unserem Beispiel 13 mm).



Bild 2


Bild 3 soll den Zustand der Vorrichtung nach dem Einlegen der getränkten Rowingstreifen, jedoch vor dem Verpressen zeigen.


Bild 3


Einzelteilzeichnungen für den Nachbau (nicht maßstäblich):


Grundplatte-unten (1x)


Grundplatte-oben (1x)


Seitenplatte (2x)



Pressplatte (1x)


Alle Teile bestehen aus einer 10 mm starken Polypropylen-Platte. Bestellt man eine Platte, deren eine Kantenlänge der späteren Länge der Form entspricht, müssen „nur“ die entsprechenden Streifen mittels eine Anschlages auf dem Sägetisch zugeschnitten werden. Anschließend werden die Löcher entsprechend der Zeichnungen gebohrt und die Einzelteile mittels Blechtreibschrauben verbunden.


Je nach Notwendigkeit kann die Vorrichtung durch Schraubzwingen oder durch Beschwerungen zusammen gedrückt werden.


Vorsicht! Unbedingt eine Auffangwanne für das überschüssige Material unterstellen! Mit etwas Übung können getränkte und ungetränkte Rowing derart eingelegt werden, dass der Anteil überschüssigen Harzes gering bleibt.


Eine Vorrichtung zum Tränken der Roving ist hier zu finden:
http://www.r-g.de/w/images/4/49/Rovingtraenkvorrichtung.pdf