Harze:Beschichtungen von Holz: Unterschied zwischen den Versionen

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'''''Klarlack hat leider nicht lange gehalten, da der Tisch im Garten steht und damit natürlich intensiver Bewitterung und UV-Bestrahlung ausgesetzt ist.'''''  
 
'''''Klarlack hat leider nicht lange gehalten, da der Tisch im Garten steht und damit natürlich intensiver Bewitterung und UV-Bestrahlung ausgesetzt ist.'''''  
  
'''''<br>''''' Zur Beschichtung einer Tischplatte aus Holz eignet sich sowohl das R&amp;G Epoxydharzsystem HT2 + Härter HT 2 als auch das Polyester-Deckschichtharz UP-Vorgelat farblos.  
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'''''<br>''''' Zur Beschichtung einer Tischplatte aus Holz eignen sich helle Epoxydharzsysteme wie z.B. R&amp;G Epoxydharzsystem HT2 + Härter HT 2, Epoxydharz L + Härter EPH&nbsp;500, aber auch Epoxydharz L + Härter L.<br>
  
Epoxydharz HT2 hat die besseren mechanischen Werte, ist aber nur bedingt vergilbungsbeständig. Das Harz dunkelt bei längerer, intensiver UV-Bestrahlung leicht nach.  
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Epoxydharze dunkeln bei längerer UV-Einstrahlung nach. Allerdings ist das Holz selbst auch nicht UV-beständig, d.h. helles Holz im Freien wird relativ schnell dunkel.<br>
  
UP-Vorgelat farblos ist ein thixotropes, klebfrei aushärtendes Polyesterharz. Es kann mit bis zu 10 % Styrol verdünnt werden, um bessere Verlaufseigenschaften erzielen. Eine absolut glatte, ebene Oberfläche erhält man aber nur durch wiederholtes Naßschleifen. Um die Transparenz wieder herzustellen, muss die Oberfläche anschließend poliert oder mit Klarlack lackiert werden.  
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Um einen Quadratmeter Fläche zu beschichten, benötigen Sie etwa 1 kg pro 1 mm Schichtdicke. Wir empfehlen eine Gesamtschichtstärke von 0,5 bis max. 1 mm. Um kleine (!) Unebenheiten auszugleichen, kann die Schichtstärke größer sein. Bei zu großen Schichtdicken (mehrere mm in einem Arbeitsgang) kann es zu exothermen Reaktionen und damit zu Oberflächenstörungen kommen.<br>
  
Um einen Quadratmeter Fläche zu beschichten, benötigen Sie etwa 1 kg pro 1 mm Schichtdicke. Wir empfehlen eine Gesamtschichtstärke von 0,5 bis max. 1 mm. Um kleine (!) Unebenheiten auszugleichen, kann die Schichtstärke größer sein. Bei zu großen Schichtdicken (mehrere mm in einem Arbeitsgang) kann es zu exothermen Reaktionen und damit zu Oberflächenstörungen kommen.<br>
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Falls die Oberfläche angeschliffen wird, kann auch als Abschluß ein Klarlack verwendet werden. Besonders eignet sich aufgrund seiner UV-Beständigkeit der 2L
  
 
== <br>Was ist zu beachten bei der Beschichtung von Tragflügelmodellen aus Holz?<br>  ==
 
== <br>Was ist zu beachten bei der Beschichtung von Tragflügelmodellen aus Holz?<br>  ==
  
'''''Wir beschichten mit Epoxydharz L 20 (in Verbindung mit dem Härter EPH 573) Tragflügelmodelle aus Holz. Wir möchten den fertigen Flügel nun noch lackieren, um eine gute Oberfläche für Strömungsmessungen zu bekommen. Besteht die Gefahr, dass der Lack das ausgehärtete Harz anlöst, ablöst oder Ähnliches ?<br>'''''<br>  
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'''''Wir beschichten mit Epoxydharz L 20 (in Verbindung mit dem Härter EPH 573) Tragflügelmodelle aus Holz. Wir möchten den fertigen Flügel nun noch lackieren, um eine gute Oberfläche für Strömungsmessungen zu bekommen. Besteht die Gefahr, dass der Lack das ausgehärtete Harz anlöst, ablöst oder Ähnliches&nbsp;?<br>'''''<br>  
  
 
Das ausgehärtete Epoxydharzsystem L 20 (wie auch alle anderen Epoxydharzsysteme von R&amp;G) ist weitgehend chemikalienbeständig, somit auch beständig gegen die üblicherweise in Lacken enthaltenen Lösemittel.''<br>''
 
Das ausgehärtete Epoxydharzsystem L 20 (wie auch alle anderen Epoxydharzsysteme von R&amp;G) ist weitgehend chemikalienbeständig, somit auch beständig gegen die üblicherweise in Lacken enthaltenen Lösemittel.''<br>''

Version vom 27. April 2010, 07:17 Uhr

Ich will eine Holz-Tischplatte beschichten. Welches Harzsystem eignet sich dafür?

Klarlack hat leider nicht lange gehalten, da der Tisch im Garten steht und damit natürlich intensiver Bewitterung und UV-Bestrahlung ausgesetzt ist.


Zur Beschichtung einer Tischplatte aus Holz eignen sich helle Epoxydharzsysteme wie z.B. R&G Epoxydharzsystem HT2 + Härter HT 2, Epoxydharz L + Härter EPH 500, aber auch Epoxydharz L + Härter L.

Epoxydharze dunkeln bei längerer UV-Einstrahlung nach. Allerdings ist das Holz selbst auch nicht UV-beständig, d.h. helles Holz im Freien wird relativ schnell dunkel.

Um einen Quadratmeter Fläche zu beschichten, benötigen Sie etwa 1 kg pro 1 mm Schichtdicke. Wir empfehlen eine Gesamtschichtstärke von 0,5 bis max. 1 mm. Um kleine (!) Unebenheiten auszugleichen, kann die Schichtstärke größer sein. Bei zu großen Schichtdicken (mehrere mm in einem Arbeitsgang) kann es zu exothermen Reaktionen und damit zu Oberflächenstörungen kommen.

Falls die Oberfläche angeschliffen wird, kann auch als Abschluß ein Klarlack verwendet werden. Besonders eignet sich aufgrund seiner UV-Beständigkeit der 2L


Was ist zu beachten bei der Beschichtung von Tragflügelmodellen aus Holz?

Wir beschichten mit Epoxydharz L 20 (in Verbindung mit dem Härter EPH 573) Tragflügelmodelle aus Holz. Wir möchten den fertigen Flügel nun noch lackieren, um eine gute Oberfläche für Strömungsmessungen zu bekommen. Besteht die Gefahr, dass der Lack das ausgehärtete Harz anlöst, ablöst oder Ähnliches ?

Das ausgehärtete Epoxydharzsystem L 20 (wie auch alle anderen Epoxydharzsysteme von R&G) ist weitgehend chemikalienbeständig, somit auch beständig gegen die üblicherweise in Lacken enthaltenen Lösemittel.