Hundehütte aus Styrodur®-Platten: Unterschied zwischen den Versionen

Aus R&G Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 1: Zeile 1:
 
== <br>Hundehütte aus Styrodur®-Platten - einfach selbst zu bauen<br>  ==
 
== <br>Hundehütte aus Styrodur®-Platten - einfach selbst zu bauen<br>  ==
  
Zuschneiden, Zusammenkleben und mit GFK beschichten <br>  
+
'''Zuschneiden, Zusammenkleben und mit GFK beschichten '''<br>  
  
 
Für eine wärmedämmende, hygienische Hundehütte werden in dieser Bauweise nur wenige Materialien benötigt:  
 
Für eine wärmedämmende, hygienische Hundehütte werden in dieser Bauweise nur wenige Materialien benötigt:  
  
*Styrodur®-Plattenaus dem Baumarkt<br>  
+
*Styrodur®-Platten aus dem Baumarkt<br>  
*Klebstoff (PUR-Basis oder R&amp;G&nbsp;5-Minuten-Epoxy)  
+
*Klebstoff (PUR-Basis oder[http://shop.r-g.de/Klebstoffe/ R&amp;G&nbsp;5-Minuten-Epoxy])  
*Glasgewebe, z.B. 280 g/m<sup>2</sup>  
+
*Glasgewebe, z.B. [http://shop.r-g.de/Verstaerkungsfasern/Glasgewebe/Glasgewebe-280-g/m.html 280 g/m<sup>2</sup>]
*Epoxydharz L + Härter L  
+
*[http://shop.r-g.de/Epoxydharze/EP-Laminierharze/Epoxydharz-L-Haerter-L.html Epoxydharz L + Härter L]
 
*Farbpaste nach Wunsch<br>
 
*Farbpaste nach Wunsch<br>
  
...sowie diverse Werkzeuge wie Messer, Säge, Schere, Velourwalze zum Harzauftragen, Schleifpapier.<br>  
+
...sowie diverse Werkzeuge wie Messer, Säge, Schere, Waage, Mischbecher + Rührstäbchen, Schutzhandschuhe, Velourwalzen zum Harzauftragen, Schleifpapier.<br>  
  
 
==== Bauablauf  ====
 
==== Bauablauf  ====

Version vom 2. November 2010, 17:28 Uhr


Hundehütte aus Styrodur®-Platten - einfach selbst zu bauen

Zuschneiden, Zusammenkleben und mit GFK beschichten

Für eine wärmedämmende, hygienische Hundehütte werden in dieser Bauweise nur wenige Materialien benötigt:

...sowie diverse Werkzeuge wie Messer, Säge, Schere, Waage, Mischbecher + Rührstäbchen, Schutzhandschuhe, Velourwalzen zum Harzauftragen, Schleifpapier.

Bauablauf

Der Bauablauf ist sehr einfach und übersichtlich: nach dem Zuschneiden der Schaumstoffplatten werden diese verklebt. Das Dach wird abnehmbar gestaltet, so daß sich das Behältnis sowohl innen mit GFK beschichten als auch später gut reinigen lässt.

Alle Kanten werden etwas rund geschliffen, damit das Gewebe besser anliegt (fasergerechte Formgebung).

Die Oberflächen werden mit Glasgewebe einlagig belegt und mit eingefärbtem Harz getränkt. Da sich nicht alles in einem Zuge beschichten läßt, wird das Gewebe nach dem An- oder Aushärten abgeschnitten und an den Stößen überlappend laminiert.

Insgesamt wird das Bauwerk nach dem Härten des Harzes nochmals angeschliffen und mit einer weiteren Harzschicht als Abschluß versehen.


Die so abgebildete Oberfläche zeigt da und dort noch die Gewebstruktur, ist aber wasserdicht und abwaschbar. Dem Hund wird´s gefallen!

Und dem Besitzer? Natürlich lässt sich die Oberfläche mit ein paar Schichten Harz und Zwischenschliff auch sehr glatt gestalten. Weitere Varianten sind das Aufbringen einer Zierverblendung, z.B. durch Aufkleben von Bambusrohren, Holzschindeln oder ähnlichem. Dafür eignet sich auf GFK-Untergrund ein 1-K-Flex-Fliesenkleber aus dem Baumarkt oder Epoxydharz L + Härter L, das allerdings mit Baumwollflocken noch eingedickt werden muß.


Weitere Anwendungsideen

Diese Bauweise eignet sich auch für große Pflanzenkübel. Es gibt nur wenige Designgrenzen, das Ganze ist preiswert und je nach Aufwand auch optisch sehr ansprechend. Solche Behältnisse verrotten nicht, sind leicht und jahrelang haltbar. Pflanzen können darin aufgrund der guten Dämmwirkung des Styrodurkerns meist ohne Probleme überwintern.


Baustufenbilder

1 Dog Ausgangsmaterial.jpg     2 Dog Verkleben.jpg     3 Dog Zuschnitte.jpg


4 Dog Draufsicht.jpg     5 Dog Dach.jpg     6 Dog mit-Dach1.jpg


7 Dog mit Dach.jpg    9 Dog Lam1.jpg     10 Dog Lam2.jpg


11 Dog Lam3.jpg