Verarbeitungshinweise:Vakuuminfusion: Unterschied zwischen den Versionen

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== Vakuuminfusionsverfahren am Beispiel einer Motorhaube ==
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== Vakuuminfusionsverfahren am Beispiel einer Motorhaube (Prototypenbau für einen Serienhersteller) ==
  
(Prototypenbau für einen Serienhersteller)
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Bei allen nachfolgenden Schritten wurden die Verstärkungsgewebe '''trocken''' eingelegt. Damit sich die Lagen nicht untereinander verschieben, wurden sie mit Sprühkleber [[Aerofix_2|Aerofix 2]] (R&G Lieferprogramm) entsprechend verklebt. 
 
 
Bei allen nachfolgenden Schritten wurden die Verstärkungsgewebe '''trocken''' eingelegt. Damit sich die Lagen nicht untereinander verschieben, wurden sie mit Sprühkleber [[Aerofix_2|Aerofix 2]] (R&G Lieferprogramm) schwach verklebt. 
 
  
 
===== <br/> Verwendete Materialien =====
 
===== <br/> Verwendete Materialien =====
  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/140170 UP-Vorgelat farblos] + [http://shop1.r-g.de/artikelnummer/145130 Härter MEKP]&nbsp;
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*[https://shop1.r-g.de/art/100133 Epoxydharz L ]+ [https://shop1.r-g.de/art/104100 Härter GL2]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/100133 Epoxydharz L ]+ [http://shop1.r-g.de/artikelnummer/103105 Härter EPH&nbsp;294]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/190235-150 Kohlegewebe 245 g/m<sup>2</sup>], [https://shop1.r-g.de/art/190260 Kohle-Biaxialgelege 411 g/m<sup>2</sup>]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/190235-120 Kohlegewebe 245 g/m<sup>2</sup>], [http://shop1.r-g.de/artikelnummer/190260 Kohle-Biaxialgelege 411 g/m<sup>2</sup>]  
 
 
 
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===== <br/> Hilfsmittel für die Vakuuminfusion =====
 
===== <br/> Hilfsmittel für die Vakuuminfusion =====
  
*[http://shop1.r-g.de/art/390102S R&G Vakuumpumpe P3-SPEZIAL]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390102S R&G Vakuumpumpe P3-SPEZIAL]  
*[http://shop1.r-g.de/art/390310 Vakuumfolie RI200]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390175-200 Vakuumfolie PO120]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/390171 Vakuum-Dichtband]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390171 Vakuum-Dichtband]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/159100 Aerofix 2-Spray]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/159100 Sprühkleber Aerofix 2]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/190185 Abreißgewebe]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/190185 Abreißgewebe]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/390184 Fließhilfe DIATEX OM 70]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390184 Fließhilfe DIATEX OM 70]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/390190 Lochfolie P1]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390190 Lochfolie P1]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/390210 Spiral-Plastikschlauch]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390210 Spiral-Plastikschlauch]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/390135 T-Verbinder]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390135 T-Verbinder]  
*[http://shop1.r-g.de/artikelnummer/390110 Pumpenschlauch ø 6/8]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390110 Pumpenschlauch ø 6/8]  
  
 
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*[http://shop1.r-g.de/art/390112 MTI®-Leitung]  
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*[http://shop1.r-g.de/art/390112-V MTI®-Ventil]  
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*[https://shop1.r-g.de/art/390112-V MTI®-Ventil]  
  
 
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Bild 1 und 2:&nbsp; Auf das über Nacht gehärtete UP-Vorgelat wurden die Gewebe-/Gelegelagen mittels Aerofix 2 in die Form trocken aufgeklebt.&nbsp;
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Bild 1 und 2: Die Gewebe-/Gelegelagen werden mittels Aerofix 2 in die Form trocken aufgeklebt.&nbsp;
  
 
Die Sicken wurden entsprechend eingeschnitten und separat mit Gewebe belegt
 
Die Sicken wurden entsprechend eingeschnitten und separat mit Gewebe belegt
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Bild 3 und 4:&nbsp;"Aufkleben" weiterer Lagen Kohlefaser-Biaxialgelegemit Aerofix 2
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Bild 3 und 4:&nbsp;Aufkleben weiterer Lagen Kohlefaser-Biaxialgelege mit Aerofix 2
  
 
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Bild 5 und 6: Auf den Gewebeaufbau wurde ein zusätzliches Abreißgewebe mit Aerofix 2 aufgeklebt
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Bild 5 und 6: Auf den Gewebeaufbau wurde zusätzlich ein Abreißgewebe 95 g/m<sup>2</sup> mit Sprühkleber Aerofix 2 aufgeklebt
  
Am Rand ist der mittels Dichtband fixierte Spiralschlauch zu sehen
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Am Rand ist der mittels Vakuum-Dichtband fixierte Spiralschlauch zu sehen
  
 
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Bild 7: Die Verschaltung des Spiralschlauchs erfolgte mit einem T-Verbinder, auf den kurze Stücke Pumpenschlauch aufgesteckt wurden.
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Bild 7: Die Verschaltung des Spiralschlauchs erfolgte mit einem T-Verbinder, auf den beidseitig kurze Stücke Pumpenschlauch aufgesteckt wurden.
  
Diese passen genau in in den Spiralschlauch und sorgen für eine gute Luftleitung
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Diese passen genau in in den Spiralschlauch und sorgen damit für eine einfache Verbindung beider Teile.
  
Bild 8: Die gesamte Nutzfläche ist mit Abreißgewebe versehen. Die Sicken wurden wieder entsprechend eingeschnitten und zusätzlich belegt
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Bild 8: Die gesamte Nutzfläche ist mit Abreißgewebe 95 g/m<sup>2</sup> versehen. Die Sicken wurden wieder entsprechend eingeschnitten und zusätzlich belegt
  
 
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9 [[File:Infusion9.jpg|250x188px|Infusion9.jpg]]&nbsp;&nbsp; 10 [[File:Infusion10.jpg|RTENOTITLE]]
  
Bild 9: Abreißgewebe wird bis zum Spiralschlauch gelegt
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Bild 9: Abreißgewebe 95 g/m<sup>2</sup> wird bis zum Spiralschlauch gelegt
  
Bild 10: Lochfolie wird auf die komplette Nutzfläche aufgebracht
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Bild 10: Lochfolie P1 wird auf die komplette Nutzfläche aufgebracht
  
 
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Bild 11: Im Bereich der Sicken wurde die Lochfolie eingeschnitten
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Bild 11: Im Bereich der Sicken wurde die Lochfolie P1 eingeschnitten
  
Bild 12: Entlüftungnetz zur Harzverteilung wurde eingelegt
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Bild 12: Fließhilfe OM 70 zur Harzverteilung wurde eingelegt
  
 
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Bild 13: Im Bereich der Sicken wurde die Fließhilfe OM 70 eingeschnitten
  
 
Bild 14: Das Entlüftungsnetz endet kurz vor der Vakuum-Ringleitung aus Spiralschlauch
 
Bild 14: Das Entlüftungsnetz endet kurz vor der Vakuum-Ringleitung aus Spiralschlauch
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Bild 15: Die Vakuumfolie schließt die Form am Rand bündig ab. Der Spiralschlauch ist nahe der Bauteilgeometrie platziert
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Bild 15: Die Vakuumfolie RI200 schließt die Form am Rand bündig ab. Der Spiralschlauch ist nahe der Bauteilgeometrie platziert
  
 
Bild 16: Hier ist die großzügig in Falten gelegte Folie gut sichtbar
 
Bild 16: Hier ist die großzügig in Falten gelegte Folie gut sichtbar
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Bild 17 und 18: Die Vakuumfolie wird mehrfach in Falten am Formenrand befestigt, um keine Überspannung im Bereich der Nutzfläche zu erhalten
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Bild 17 und 18: Die Vakuumfolie RI200 wird mehrfach in Falten am Formenrand befestigt, um keine überspannten Bereiche zu erhalten
  
 
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Aktuelle Version vom 2. November 2018, 10:47 Uhr

Vakuuminfusionsverfahren am Beispiel einer Motorhaube (Prototypenbau für einen Serienhersteller)

Bei allen nachfolgenden Schritten wurden die Verstärkungsgewebe trocken eingelegt. Damit sich die Lagen nicht untereinander verschieben, wurden sie mit Sprühkleber Aerofix 2 (R&G Lieferprogramm) entsprechend verklebt. 


Verwendete Materialien

Hilfsmittel für die Vakuuminfusion


Optionale Hilfsmittel

  • Harzfalle

oder


Verarbeitungsschritte

1 RTENOTITLE   2 RTENOTITLE

Bild 1 und 2: Die Gewebe-/Gelegelagen werden mittels Aerofix 2 in die Form trocken aufgeklebt. 

Die Sicken wurden entsprechend eingeschnitten und separat mit Gewebe belegt

 

3 RTENOTITLE 4   RTENOTITLE

Bild 3 und 4: Aufkleben weiterer Lagen Kohlefaser-Biaxialgelege mit Aerofix 2

 

5 RTENOTITLE  6  RTENOTITLE

 

Bild 5 und 6: Auf den Gewebeaufbau wurde zusätzlich ein Abreißgewebe 95 g/m2 mit Sprühkleber Aerofix 2 aufgeklebt

Am Rand ist der mittels Vakuum-Dichtband fixierte Spiralschlauch zu sehen

 

7 RTENOTITLE  8  RTENOTITLE

 

Bild 7: Die Verschaltung des Spiralschlauchs erfolgte mit einem T-Verbinder, auf den beidseitig kurze Stücke Pumpenschlauch aufgesteckt wurden.

Diese passen genau in in den Spiralschlauch und sorgen damit für eine einfache Verbindung beider Teile.

Bild 8: Die gesamte Nutzfläche ist mit Abreißgewebe 95 g/m2 versehen. Die Sicken wurden wieder entsprechend eingeschnitten und zusätzlich belegt

 

9 Infusion9.jpg   10 RTENOTITLE

Bild 9: Abreißgewebe 95 g/m2 wird bis zum Spiralschlauch gelegt

Bild 10: Lochfolie P1 wird auf die komplette Nutzfläche aufgebracht

 

11 RTENOTITLE  12  RTENOTITLE

 

Bild 11: Im Bereich der Sicken wurde die Lochfolie P1 eingeschnitten

Bild 12: Fließhilfe OM 70 zur Harzverteilung wurde eingelegt

 

13 RTENOTITLE  14  RTENOTITLE

 

Bild 13: Im Bereich der Sicken wurde die Fließhilfe OM 70 eingeschnitten

Bild 14: Das Entlüftungsnetz endet kurz vor der Vakuum-Ringleitung aus Spiralschlauch

 

15 RTENOTITLE  16  RTENOTITLE

Bild 15: Die Vakuumfolie RI200 schließt die Form am Rand bündig ab. Der Spiralschlauch ist nahe der Bauteilgeometrie platziert

Bild 16: Hier ist die großzügig in Falten gelegte Folie gut sichtbar

 

 

17 RTENOTITLE 18   RTENOTITLE

Bild 17 und 18: Die Vakuumfolie RI200 wird mehrfach in Falten am Formenrand befestigt, um keine überspannten Bereiche zu erhalten

 

19 RTENOTITLE 20   RTENOTITLE

 

Bild 19 und 20: Ein Mesh-Tube in der Bauteilmitte dient als Harzverteiler

 

21 RTENOTITLE 22   RTENOTITLE

Bild 21: Harz- und Vakuumleitung

Bild 22: Die Fließfront verteilt sich der Bauteilgeometrie entsprechend kreisförmig nach aussen

 

23 RTENOTITLE  24  RTENOTITLE

 

Bild 23: Die Fließfront ist am Randbereich angekommen

Bild 24: Das Bauteil ist fast vollständig gefüllt