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Harze:Beschichtungen von Holz

2.054 Byte hinzugefügt, 20 Januar
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__TOC__
== Ich will eine Holz-Tischplatte beschichten. Welches Harzsystem eignet sich dafür? ==__TOC__
'''''Klarlack hat leider nicht lange gehalten, da der Tisch im Garten steht und damit natürlich intensiver Bewitterung und UV== Ich will eine Holz-Bestrahlung ausgesetzt istTischplatte beschichten.''''' Welches Harzsystem eignet sich dafür? ==
'''''<br>1K-Klarlack hat leider nicht lange gehalten, da der Tisch im Garten steht und damit natürlich intensiver Bewitterung und UV-Bestrahlung ausgesetzt ist.''''' Zur Beschichtung einer Tischplatte aus Holz eignen sich helle Epoxydharzsysteme wie z.B. R&amp;G Epoxydharzsystem HT2 + Härter HT 2, Epoxydharz L + Härter EPH&nbsp;500, aber auch Epoxydharz L + Härter L.<br>
Epoxydharze dunkeln bei längerer UV<br/> Zur Beschichtung einer Tischplatte aus Holz eignen sich helle '''Epoxydharzsysteme''' wie z.B. R&G [https://shop1.r-Einstrahlung nachg.de/art/105100 Epoxydharzsystem HT2 + Härter HT 2] und [https://shop1. Allerdings ist das Holz selbst auch nicht UVr-beständig, d.hg. helles Holz im Freien wird relativ schnell dunkelde/art/100110 Epoxydharz L + Härter L].<br>
Um einen Quadratmeter Fläche zu beschichten, benötigen Sie etwa 1 kg pro 1 mm SchichtdickeAlle Epoxydharze dunkeln bei längerer UV-Einstrahlung nach. Wir empfehlen eine Gesamtschichtstärke von 0Allerdings ist das Holz selbst auch nicht UV-beständig,5 bis maxd. 1 mm. Um kleine (!) Unebenheiten auszugleichen, kann die Schichtstärke größer seinh. Bei zu großen Schichtdicken (mehrere mm in einem Arbeitsgang) kann es zu exothermen Reaktionen und damit zu Oberflächenstörungen kommenhelles Holz im Freien wird relativ schnell dunkel.<br>
<br/> '''Auch hochwertige 2K-Klarlacke eignen sich:'''
Falls die Epoxydharz-Oberfläche angeschliffen wird, kann als Abschluß ein Klarlack verwendet werden.
Ebenso ist es möglich, direkt mit einem 2K-Klarlacksystem zu beschichten. Dazu eignet sich besonders der farblose Füller Basco[https://shop1.r-Prime g.de/art/954004 BascoPrime] und eine anschließende Lackierung aus [https://shop1.r-g.de/art/954110 BascoClear oder Basco Clear Mattglänzend].
Um einen Quadratmeter Fläche zu beschichten, benötigen Sie etwa 1 kg Harz pro 1 mm Schichtdicke. Wir empfehlen eine Gesamtschichtstärke von 0,5 bis max. 1 mm. Um kleine (!) Unebenheiten auszugleichen, kann die Schichtstärke größer sein. Bei zu großen Schichtdicken (mehrere mm in einem Arbeitsgang) kann es zu exothermen Reaktionen und damit zu Oberflächenstörungen kommen.
Bei Lacken reicht eine Schichtdicke von 0,5 - 0,5 mm aus, enstprechend reduziert sich der Verbrauch auf ca. 300 - 500 g Lack/m<sup>2</sup>.
Beispiel für eine Holzbeschichtung mit Glasgewebeverstärkung im Boozsbau finden Sie [[GFK-Beschichtung_von_Holzkajaks/Kanadiern|hier]].
== <br/> Strömungsmessung Tragflügelmodell - löst Lack die Harzbeschichtung an? ==
Besonders eignet sich aufgrund seiner UV'''''Wir beschichten mit [https://shop1.r-Beständigkeit g.de/art/112113 Epoxydharz L 20] (in Verbindung mit dem [https://shop1.r-g.de/art/112123 Härter EPH 161]) Tragflügelmodelle aus Holz. Wir möchten den fertigen Flügel nun noch lackieren, um eine gute Oberfläche für Strömungsmessungen zu bekommen. Besteht die Gefahr, dass der 2 K-Lack Basco das ausgehärtete Harz anlöst, ablöst oder Ähnliches&nbsp;?'''''<br/> &nbsp;
== <br>Was Das ausgehärtete [https://shop1.r-g.de/art/112113 Epoxydharzsystem L 20] (wie auch alle anderen Epoxydharzsysteme von R&G) ist zu beachten bei der Beschichtung von Tragflügelmodellen aus Holz?weitgehend chemikalienbeständig, somit auch beständig gegen die üblicherweise in Lacken enthaltenen Lösemittel. Die Oberfläche des gehärteten Harzes sollte vor dem Lackieren angeschliffen werden.<br/> ==&nbsp;
'''''Wir beschichten == Tragflächenbeschichtung mit Epoxydharz L 20 (in Verbindung mit dem Härter EPH 573) Tragflügelmodelle aus Holz. Wir möchten den fertigen Flügel nun noch lackieren, um eine gute Oberfläche für Strömungsmessungen zu bekommen. Besteht die Gefahr, dass der Lack das ausgehärtete Harz anlöst, ablöst oder Ähnliches&nbsp;und Glasgewebe - wie gehe ich vor?<br>'''''<br> ==
Das ausgehärtete Epoxydharzsystem L 20 #Holz anschleifen (Korn 240 - 360) #Anschließend entstauben #Glasgewebe [https://shop1.r-g.de/art/190100 25 g/m<sup>2</sup>] oder [https://shop1.r-g.de/art/190105 49 g/m<sup>2</sup>] trocken und faltenfrei auflegen #Epoxydharz mit einer Schaumstoffwalze durch das Gewebe rollen.  <br/> Vor dem Aufstreichen des Harzes ist ein Vorversuch empfehlenswert, um festzustellen, in wie weit das Harz vom Holz aufgenommen wird. Saugt das Holz extrem stark, ist kein Harz mehr übrig, um das Gewebe zu tränken. Zu viel Harz sollte es natürlich auch alle anderen Epoxydharzsysteme von Rnicht sein, sonst schwimmt das Gewebe auf, die Oberfläche wird wellig und das Gewicht zu hoch. Stark saugende Untergründe können mit einem Schnellschliffgrund (z. B. [http://www.clou-shop.eu/ Clou 300]) versiegelt werden. Soll das Harz extrem dünnflüssig sein, um schneller zu tränken bzw. den Verbrauch zu reduzieren, kann es mit Alkohol verdünnt werden. Dazu wird der fertigen Harz/Härter-Mischung z.B. Brennspiritus in nahezu beliebiger Menge zugesetzt. Meist reichen schon 10-20&ampnbsp;G) % aus, es ist weitgehend chemikalienbeständigaber auch eine Verdünnung von 1:1 möglich. Das Ganze funktioniert aber nur bei dünnen Schichten, somit da der Alkohol verdunsten muß (Achtung - Feuergefahr!). Im dicker Schicht (z.B. im Mischbecher) bleibt der verdünnte Ansatz stundenlang flüssig und härtet auch beständig gegen die üblicherweise in Lacken enthaltenen Lösemittelnach Tagen noch nicht richtig durch'''Anleitung zur Beschichtung mit UP-Vorgelat'<br>''[[File:Broschüre Tragflächenbeschichtung mit GFK im Modellbau.pdf|RTENOTITLE]]
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