Horyzn - Leichtbau in der Lebensrettung: Unterschied zwischen den Versionen
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<br>HORYZN ist eine studentische Initiative der Technischen Universität München (TUM), die eine autonome, senkrecht startende und landende (eVTOL) Drohne entwickelt, um in medizinischen Notfällen – wie Herzinfarkten – schnell Defibrillatoren oder Blut zu liefern, bevor der Krankenwagen eintrifft, und so Leben zu retten. Die Drohne ist für den Transport von bis zu 2 kg Nutzlast ausgelegt und kann dank ihrer Bauweise auch schwer zugängliche Orte erreichen, wobei ein Laie den Defibrillator einfach bedienen kann. <br>Hauptmerkmale und Ziele: | [[file:logo_horyzn.jpg|300px|frameless]] | ||
<br>[https://horyzn.org/ HORYZN] ist eine studentische Initiative der Technischen Universität München (TUM), die eine autonome, senkrecht startende und landende (eVTOL) Drohne entwickelt, um in medizinischen Notfällen – wie Herzinfarkten – schnell Defibrillatoren oder Blut zu liefern, bevor der Krankenwagen eintrifft, und so Leben zu retten. Die Drohne ist für den Transport von bis zu 2 kg Nutzlast ausgelegt und kann dank ihrer Bauweise auch schwer zugängliche Orte erreichen, wobei ein Laie den Defibrillator einfach bedienen kann. <br> | |||
'''Hauptmerkmale und Ziele:''' | |||
*Lebensrettende Mission: Die primäre Aufgabe ist der Transport lebenswichtiger Güter wie Defibrillatoren bei Herzstillständen. | |||
*eVTOL-Design: Die Drohne ko mbiniert vertikale Rotoren (acht) für Start und Landung mit Propellern für den schnellen Horizontalflug, was sie flexibel einsetzbar macht. | |||
*Autonomie & KI: Die Steuerung erfolgt autonom und wird durch KI unterstützt, um den Notfallort schnell zu erreichen. | |||
*«Mission Pulse»: Die Studenten arbeiten an Software-Lösungen und effizienterer Hardware, um die Effizienz zu steigern. | |||
*Zusammenarbeit: Sie nutzen die 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes zur zentralisierten Entwicklung und Vermeidung physischer Prototypen. | |||
*Prototypen-Entwicklung: Es wurden bereits mehrere Prototypen gebaut, die als Testträger dienen, darunter der „Silencio Gamma“ | |||
'''Hintergrund:<br>'''HORYZN entstand als Projekt, um die Zeit bis zur medizinischen Erstversorgung zu verkürzen, insbesondere in ländlichen Gebieten oder an schwer erreichbaren Orten, und hat bereits globale Wettbewerbe gewonnen. | |||
Version vom 23. Januar 2026, 09:35 Uhr
HORYZN ist eine studentische Initiative der Technischen Universität München (TUM), die eine autonome, senkrecht startende und landende (eVTOL) Drohne entwickelt, um in medizinischen Notfällen – wie Herzinfarkten – schnell Defibrillatoren oder Blut zu liefern, bevor der Krankenwagen eintrifft, und so Leben zu retten. Die Drohne ist für den Transport von bis zu 2 kg Nutzlast ausgelegt und kann dank ihrer Bauweise auch schwer zugängliche Orte erreichen, wobei ein Laie den Defibrillator einfach bedienen kann.
Hauptmerkmale und Ziele:
- Lebensrettende Mission: Die primäre Aufgabe ist der Transport lebenswichtiger Güter wie Defibrillatoren bei Herzstillständen.
- eVTOL-Design: Die Drohne ko mbiniert vertikale Rotoren (acht) für Start und Landung mit Propellern für den schnellen Horizontalflug, was sie flexibel einsetzbar macht.
- Autonomie & KI: Die Steuerung erfolgt autonom und wird durch KI unterstützt, um den Notfallort schnell zu erreichen.
- «Mission Pulse»: Die Studenten arbeiten an Software-Lösungen und effizienterer Hardware, um die Effizienz zu steigern.
- Zusammenarbeit: Sie nutzen die 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes zur zentralisierten Entwicklung und Vermeidung physischer Prototypen.
- Prototypen-Entwicklung: Es wurden bereits mehrere Prototypen gebaut, die als Testträger dienen, darunter der „Silencio Gamma“
Hintergrund:
HORYZN entstand als Projekt, um die Zeit bis zur medizinischen Erstversorgung zu verkürzen, insbesondere in ländlichen Gebieten oder an schwer erreichbaren Orten, und hat bereits globale Wettbewerbe gewonnen.