=== <span id="Welche_Harze_verwende_ich_f.C3.BCr_einen_Gartenteich.3F">Teichbau aus GFK</span> ===
<span id="Welche_Harze_verwende_ich_f.C3.BCr_einen_Gartenteich.3F">'''Bauen Sie Ihre eigene Ruheoase mit einem GFK-Gartenteich aus R&G-Produkten!'''<br><span id="Welche_Harze_verwende_ich_f.C3.BCr_einen_Gartenteich.3F">GFK (Glasfaserkunststoff)-Gartenteiche sind außerordentlich haltbar und bieten eine natürliche, sehr schöne Optik.</span></span><br>
Wer einen Teich selbst bauen möchte, steht vor einer grundlegenden Entscheidung: Welches Material soll die Teichschale bilden? Teichfolie ist weit verbreitet, bringt jedoch bekannte Nachteile mit sich – von Faltenbildung über Wurzeldruck bis hin zu undichten Stellen an Rohrdurchführungen.
Eine dauerhaft überlegene Alternative ist die Beschichtung mit [https://www.r-g.de/list/Glasfaserverstaerkter-Kunststoff--GFK- glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK)]. Ein so angelegter Teich bietet eine fugenlose, formgenaue und jahrzehntelang dichte Oberfläche – ob einen kleinen Teich anlegen, Naturteich anlegen oder einen Koi-Teich bauen. Alle benötigten [https://www.r-g.de/list/Teichbau Materialien für den Teichbau mit GFK erhalten Sie im R&G-Shop].
<span id="Welche_Harze_verwende_ich_f.C3.BCr_einen_Gartenteich.3F">Durchgesetzt haben sich im '''Neubau''', auch aus Kostengründen, Polyesterharze. R&G bietet ein hochwertiges Harz für diesen Bereich, das [https://www.r-g.de/art/140105 U 569], ein für den Bootsbau zugelassenes Laminierharz mit Hautbildner. Es härtet klebfrei mit verminderter Styrolverdunstung bei der Verarbeitung.</span><br>
* Hohe Widerstandsfähigkeit gegen Wurzeldruck und Belastungen
* Dauerhaft wasserdichte Oberfläche
* Individuelle Formgebung ohne Folienfalten
* Ideal für steile Uferzonen und komplexe Teichformen
* Nachträgliche Erweiterungen problemlos möglich
* Sichere Einbindung von Rohren, Abläufen und Filteranlage
<span id="Welche_Harze_verwende_ich_f.C3.BCr_einen_Gartenteich.3F">Zur '''Sanierung bestehender GFK-Becken''' eignet sich insbesondere Epoxydharz wie das System [https://www.r-g.de/art/100110 Epoxydharz L + Härter L], das eine excellente Wasserbeständigkeit aufweist. Zudem haften alle Epoxydharze sehr gut auf den verschiedensten Untergründen. Ein vorheriges Anschleifen der alten Teichschale ist aber empfohlen.<br><br>F</span><span>ür '''Indoor-Anwendungen''' empfehlen wir generell Epoxydharze, da diese bei der Verarbeitung geruchsarm sind. Auch die fertigen Teile haben keinerlei Eigengeruch mehr.</span>
=== Neubau oder Sanierung? ===
Für den Neubau haben sich aus Kostengründen [https://www.r-g.de/list/Harze/Polyesterharz Polyesterharze] durchgesetzt. R&G empfiehlt das [https://www.r-g.de/art/140105 UP-Laminierharz U 569] – ein für den Bootsbau zugelassenes Laminierharz mit Hautbildner, das klebfrei aushärtet und die Styrolverdunstung bei der Verarbeitung vermindert.
Für die Sanierung bestehender GFK- oder Betonbecken eignet sich hingegen Epoxydharz, z. B. das System Epoxydharz L + Härter L. Es weist eine exzellente Wasserbeständigkeit auf und haftet sehr gut auf verschiedensten Untergründen. Ein vorheriges Anschleifen der alten Teichschale wird empfohlen. Für Indoor-Anwendungen sind Epoxidharze generell zu bevorzugen, da sie bei der Verarbeitung geruchsarm sind.
== Planung: Standort, Größe, Tiefe und Form ==
=== Standort ===
Der ideale Standort liegt im Halbschatten – zu viel Sonne fördert Algenwachstum, zu viel Schatten hemmt die Bepflanzung. Vermeiden Sie die Nähe zu großen Laubbäumen und prüfen Sie vorab Leitungsverläufe im Erdreich.
=== Tiefe ===
Ein Teich mindestens 80 bis 100 Zentimeter Tiefe an der tiefsten Stelle verhindert, dass das Wasser im Winter vollständig durchfriert. Für einen Koi-Teich sollte die tiefste Stelle mindestens 150 cm betragen. Planen Sie verschiedene Wassertiefen ein: Eine seichte Uferzone (20–30 cm Tiefe) ermöglicht Bepflanzung und sorgt für klares Wasser durch natürliche Filterung.
=== Form ===
GFK erlaubt nahezu jede Teichform – planen Sie dabei stets abgerundete Übergänge ein, da scharfe Kanten das spätere Laminieren erschweren.
== Teich selbst bauen ohne Folie – Schritt für Schritt ==
=== Schritt 1 – Aushub und Teichform anlegen ===
Heben Sie die Teichgrube per Hand oder mit einem Minibagger aus. Arbeiten Sie verschiedene Wassertiefen sorgfältig aus. Nivellieren Sie anschließend den Teichrand exakt mit Aluleiste und Wasserwaage – schlagen Sie dazu im Abstand von 2–3 m Hilfspflöcke neben den Rand.
=== Schritt 2 – Teichbau mit Beton: Untergrund stabilisieren ===
Beton dient beim Teichbau nicht zur Abdichtung, sondern zur Stabilisierung des Untergrunds. Das Mischungsverhältnis beträgt 7 Teile Sand zu 2 Teilen Portlandzement.
Formen Sie den Teichrand möglichst rund aus – er sollte mindestens 50 mm breit sein und 100 mm ins Erdreich ragen. Verputzen Sie die Teichfläche von oben nach unten und vermeiden Sie dabei scharfe Kanten oder Absätze.
=== Schritt 3 – GFK-Beschichtung aufbringen ===
==== Benötigte Materialien: ====
* Polyesterharz (z. B. [https://www.r-g.de/art/140105 R&G UP-Laminierharz U 569 TV-01V])
* [https://www.r-g.de/art/145130 MEKP-Härter]
* [https://www.r-g.de/list/Faserverstaerkungen/Glasfaser/Matten---Vlies Glasfasermatten] (450 g/m² und/oder 225 g/m² für die letzte Lage)
* [https://www.r-g.de/art/325146 Pinsel] und [https://www.r-g.de/art/980810 Mischgefäße]
* [https://www.r-g.de/list/Harze/epoxidharz-farbe Farbpaste] für die Abschlussschicht
* [https://www.r-g.de/art/370110 Schutzhandschuhe] und [https://www.r-g.de/art/3701206 Schutzbrille]
==== So gehen Sie vor: ====
# Untergrund reinigen und trocknen.
# Polyesterharz mit Härter anmischen.
# Erste Lage Glasfasermatte einlegen.
# Matte vollständig mit Harz tränken.
# Lufteinschlüsse mit Entlüftungsrolle entfernen.
# Zweite Lage versetzt aufbringen.
# Nach Aushärtung eine abschließende Harzschicht auftragen.
Für eine besonders glatte und stabile Oberfläche empfiehlt sich ein dreilagiger Aufbau.
=== Schritt 4 – Rohre und Flansche wasserdicht einlaminieren ===
Abläufe, Einläufe und Filteranschlüsse werden direkt in das Laminat eingebunden.
* '''Rohre''' sollten mindestens 100 mm aus der Teichwand herausragen. Reißen Sie schmale Glasfaserstreifen und kleben Sie diese sternförmig um das Rohr auf die Teichwand – vier- bis fünflagig arbeiten für eine dauerhaft dichte Manschette
* '''Flansche''' bündig in die Teichwand einarbeiten, den Übergang mit einem Ring aus Glasfaserstreifen entschärfen und anschließend 2–3 Lagen darüber laminieren. Nach der Aushärtung: Oberfläche schleifen, äußeren Dichtring mit Silikon aufsetzen und verschrauben.
=== Schritt 5 – Aushärten und Befüllen ===
Lassen Sie den Teich mindestens 2–3 Tage aushärten. Schützen Sie frisch laminierte Flächen vor Regen. Prüfen Sie alle Rohrdurchführungen auf Dichtigkeit, bevor Sie den Teich befüllen.
== Tipps für optimale Ergebnisse ==
* '''Verarbeitungstemperatur''': optimal 20–25 °C, mindestens 10 °C
* Harz nur in '''kleinen Mengen anmischen''' – geliertes Harz nicht weiterverarbeiten
* '''Direkte Sonneneinstrahlung''' auf die Arbeitsfläche '''vermeiden'''
* '''Einmalhandschuhe''' und Schutzbrille tragen
* '''Werkzeug mit Aceton reinigen''' – ausgehärtetes Harz lässt sich nur mechanisch entfernen
== Häufige Fragen zum Teichbau ==
=== Für welche Teicharten eignet sich GFK? ===
[[File:Youtube-logo.jpg|left|x32px|null]]
Die Bauweise eignet sich für Koiteiche, Naturteiche, Schwimmteiche, Wasserbecken, Bachläufe, Filterteiche und die Sanierung bestehender Beton- oder Mauerwerksbecken.
[https://youtu.be/p4EVn6601Fo Youtube-Film]
=== Wie groß darf mein Teich sein ohne Baugenehmigung? ===
In den meisten Bundesländern gilt ein Gartenteich bis ca. 100 m² Fläche als genehmigungsfrei – abhängig von Tiefe, Lage und Gemeinde. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer zuständigen Baubehörde.
==== <span id="Welche_Harze_verwende_ich_f.C3.BCr_einen_Gartenteich.3F">Weitere R&G-Infos zum Selbstbau hier:</span> ====
=== Wie kann ich günstig einen Teich bauen? ===
'''<span>Herstellung von Gartenteichen aus GFK</span>'''<span>(12 Seiten / 3,01 MB) [[File:Herstellung von Gartenteichen aus GFK.pdf|hier]]</span><br><span>'''Herstellung eines Koiteiches aus GFK''' (5 Seiten / 2,06 MB) [[File:Herstellung eines Koiteiches aus GFK.pdf|hier]]</span><br><span>'''Unbedenklichkeitsbestätigun'''g (1 Seite / 38 KB) [[File:Unbedenklichkeitsbestaetigung.pdf|hier]]</span>
Der günstigste Weg ist die Eigenleistung beim Aushub und bei der Beschichtung. GFK spart langfristig Kosten, da Reparaturen seltener anfallen als bei Teichfolie. Im [https://www.r-g.de/list/Teichbau R&G-Shop für Teichbau] erhalten Sie alle Materialien zu wettbewerbsfähigen Preisen.
=== Wie viel kostet ein eigener Teich? ===
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Die Kosten hängen von Teichgröße, Lagenaufbau und Eigenleistung ab. Bei einem kleinen Teich mit ca. 5 m² Beschichtungsfläche rechnen Sie mit rund 15–20 kg Polyesterharz und entsprechenden Glasfasermatten. Hinzu kommen Beton, Pumpe und Filteranlage.
Teichfolie ist anfällig für Wurzeldruck, mechanische Beschädigungen und UV-Alterung. An Rohrdurchführungen entstehen häufig Undichtigkeiten. Steile Uferzonen lassen sich kaum faltenfrei realisieren – Teiche ohne Folie bieten hier klare Vorteile.
Beton allein ist nicht dauerhaft wasserdicht – er ist porös und kann bei Frost reißen. Beim Teichbau mit Beton dient die Betonschicht ausschließlich als Untergrundstabilisierung. Die eigentliche Abdichtung übernimmt die GFK-Beschichtung.
Ja – Beton bildet die stabile Grundschale, die anschließend mit GFK beschichtet wird. Diese Kombination ist besonders für größere Teiche und Koi-Teiche geeignet. Eine reine Betonschale ohne GFK-Versiegelung ist hingegen nicht zu empfehlen, da sie nicht zuverlässig wasserdicht ist.
Wer einen Teich selbst bauen möchte, steht vor einer grundlegenden Entscheidung: Welches Material soll die Teichschale bilden? Teichfolie ist weit verbreitet, bringt jedoch bekannte Nachteile mit sich – von Faltenbildung über Wurzeldruck bis hin zu undichten Stellen an Rohrdurchführungen.
Hohe Widerstandsfähigkeit gegen Wurzeldruck und Belastungen
Dauerhaft wasserdichte Oberfläche
Individuelle Formgebung ohne Folienfalten
Ideal für steile Uferzonen und komplexe Teichformen
Nachträgliche Erweiterungen problemlos möglich
Sichere Einbindung von Rohren, Abläufen und Filteranlage
Neubau oder Sanierung?
Für den Neubau haben sich aus Kostengründen Polyesterharze durchgesetzt. R&G empfiehlt das UP-Laminierharz U 569 – ein für den Bootsbau zugelassenes Laminierharz mit Hautbildner, das klebfrei aushärtet und die Styrolverdunstung bei der Verarbeitung vermindert.
Für die Sanierung bestehender GFK- oder Betonbecken eignet sich hingegen Epoxydharz, z. B. das System Epoxydharz L + Härter L. Es weist eine exzellente Wasserbeständigkeit auf und haftet sehr gut auf verschiedensten Untergründen. Ein vorheriges Anschleifen der alten Teichschale wird empfohlen. Für Indoor-Anwendungen sind Epoxidharze generell zu bevorzugen, da sie bei der Verarbeitung geruchsarm sind.
Planung: Standort, Größe, Tiefe und Form
Standort
Der ideale Standort liegt im Halbschatten – zu viel Sonne fördert Algenwachstum, zu viel Schatten hemmt die Bepflanzung. Vermeiden Sie die Nähe zu großen Laubbäumen und prüfen Sie vorab Leitungsverläufe im Erdreich.
Tiefe
Ein Teich mindestens 80 bis 100 Zentimeter Tiefe an der tiefsten Stelle verhindert, dass das Wasser im Winter vollständig durchfriert. Für einen Koi-Teich sollte die tiefste Stelle mindestens 150 cm betragen. Planen Sie verschiedene Wassertiefen ein: Eine seichte Uferzone (20–30 cm Tiefe) ermöglicht Bepflanzung und sorgt für klares Wasser durch natürliche Filterung.
Form
GFK erlaubt nahezu jede Teichform – planen Sie dabei stets abgerundete Übergänge ein, da scharfe Kanten das spätere Laminieren erschweren.
Teich selbst bauen ohne Folie – Schritt für Schritt
Schritt 1 – Aushub und Teichform anlegen
Heben Sie die Teichgrube per Hand oder mit einem Minibagger aus. Arbeiten Sie verschiedene Wassertiefen sorgfältig aus. Nivellieren Sie anschließend den Teichrand exakt mit Aluleiste und Wasserwaage – schlagen Sie dazu im Abstand von 2–3 m Hilfspflöcke neben den Rand.
Schritt 2 – Teichbau mit Beton: Untergrund stabilisieren
Beton dient beim Teichbau nicht zur Abdichtung, sondern zur Stabilisierung des Untergrunds. Das Mischungsverhältnis beträgt 7 Teile Sand zu 2 Teilen Portlandzement.
Formen Sie den Teichrand möglichst rund aus – er sollte mindestens 50 mm breit sein und 100 mm ins Erdreich ragen. Verputzen Sie die Teichfläche von oben nach unten und vermeiden Sie dabei scharfe Kanten oder Absätze.
Nach Aushärtung eine abschließende Harzschicht auftragen.
Für eine besonders glatte und stabile Oberfläche empfiehlt sich ein dreilagiger Aufbau.
Schritt 4 – Rohre und Flansche wasserdicht einlaminieren
Abläufe, Einläufe und Filteranschlüsse werden direkt in das Laminat eingebunden.
Rohre sollten mindestens 100 mm aus der Teichwand herausragen. Reißen Sie schmale Glasfaserstreifen und kleben Sie diese sternförmig um das Rohr auf die Teichwand – vier- bis fünflagig arbeiten für eine dauerhaft dichte Manschette
Flansche bündig in die Teichwand einarbeiten, den Übergang mit einem Ring aus Glasfaserstreifen entschärfen und anschließend 2–3 Lagen darüber laminieren. Nach der Aushärtung: Oberfläche schleifen, äußeren Dichtring mit Silikon aufsetzen und verschrauben.
Schritt 5 – Aushärten und Befüllen
Lassen Sie den Teich mindestens 2–3 Tage aushärten. Schützen Sie frisch laminierte Flächen vor Regen. Prüfen Sie alle Rohrdurchführungen auf Dichtigkeit, bevor Sie den Teich befüllen.
Tipps für optimale Ergebnisse
Verarbeitungstemperatur: optimal 20–25 °C, mindestens 10 °C
Harz nur in kleinen Mengen anmischen – geliertes Harz nicht weiterverarbeiten
Direkte Sonneneinstrahlung auf die Arbeitsfläche vermeiden
Einmalhandschuhe und Schutzbrille tragen
Werkzeug mit Aceton reinigen – ausgehärtetes Harz lässt sich nur mechanisch entfernen
Häufige Fragen zum Teichbau
Für welche Teicharten eignet sich GFK?
Die Bauweise eignet sich für Koiteiche, Naturteiche, Schwimmteiche, Wasserbecken, Bachläufe, Filterteiche und die Sanierung bestehender Beton- oder Mauerwerksbecken.
Wie groß darf mein Teich sein ohne Baugenehmigung?
In den meisten Bundesländern gilt ein Gartenteich bis ca. 100 m² Fläche als genehmigungsfrei – abhängig von Tiefe, Lage und Gemeinde. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer zuständigen Baubehörde.
Wie kann ich günstig einen Teich bauen?
Der günstigste Weg ist die Eigenleistung beim Aushub und bei der Beschichtung. GFK spart langfristig Kosten, da Reparaturen seltener anfallen als bei Teichfolie. Im R&G-Shop für Teichbau erhalten Sie alle Materialien zu wettbewerbsfähigen Preisen.
Wie viel kostet ein eigener Teich?
Die Kosten hängen von Teichgröße, Lagenaufbau und Eigenleistung ab. Bei einem kleinen Teich mit ca. 5 m² Beschichtungsfläche rechnen Sie mit rund 15–20 kg Polyesterharz und entsprechenden Glasfasermatten. Hinzu kommen Beton, Pumpe und Filteranlage.
Welche Nachteile hat Teichfolie?
Teichfolie ist anfällig für Wurzeldruck, mechanische Beschädigungen und UV-Alterung. An Rohrdurchführungen entstehen häufig Undichtigkeiten. Steile Uferzonen lassen sich kaum faltenfrei realisieren – Teiche ohne Folie bieten hier klare Vorteile.
Ist Beton für einen Teich wasserdicht?
Beton allein ist nicht dauerhaft wasserdicht – er ist porös und kann bei Frost reißen. Beim Teichbau mit Beton dient die Betonschicht ausschließlich als Untergrundstabilisierung. Die eigentliche Abdichtung übernimmt die GFK-Beschichtung.
Kann man einen Teich aus Beton bauen?
Ja – Beton bildet die stabile Grundschale, die anschließend mit GFK beschichtet wird. Diese Kombination ist besonders für größere Teiche und Koi-Teiche geeignet. Eine reine Betonschale ohne GFK-Versiegelung ist hingegen nicht zu empfehlen, da sie nicht zuverlässig wasserdicht ist.
Weiterführende Informationen
Für den Einstieg in den GFK-Teichbau stellt R&G detaillierte Anleitungen zum Download bereit: